Achterbahn-Sieg der Säckinger Wölfe beim USC in Freiburg

Stark angefangen, dann genauso stark nachgelassen und schlussendlich einigermaßen stabil, mit etwas Glück, 3 wichtige Punkte gegen den Tabellennachbarn aus Freiburg eingefahren. Am Ende stand ein 3:1 zu Buche und damit ein gesicherter 4. Tabellenplatz in der Landesliga-Saison 2018/19. Am nächsten – und letzten – Spieltag ist ein Sprung auf Platz 2 theoretisch möglich!

Mari und Christian sind guter Dinge

Die Freiburger Zuschauer bekamen im 1. Satz ein langweiliges, weil so deutliches und souveränes Spiel der Säckinger Wölfe zu sehen. Trotz fehlendem Aussenprügler Jan spielten die Wölfe einen fast perfekten Satz und überließen den Uni-Sportlern nur 10 Punkte. Scheinbar erschrocken über die eigene Stärke ging dann im 2. Satz bei den Säckingern zunächst gar nichts mehr. Ein paar starke Aufschläge und Angriffe der Freiburger in der Anfangsphase genügten, um die Wölfe so einzuschüchtern, dass sich der 1. Satz fast zu wiederholen schien – mit umgekehrten Vorzeichen! Coach Uli, unterstützt durch Ex-Wolf Maddin, wendete die Schmach durch einige geschickte Umstellungen und Ansprachen ab und ließ die Mannschaft für die nächsten Sätze wieder Fahrt aufnehmen. Am Ende des 2. Satzes konnten zumindest 20 Punkte sowie ein wiederhergestelltes Selbstbewusstsein den Wölfen gut geschrieben werden.

In den folgenden Sätzen nahm das Spiel richtig Fahrt auf und entwickelte sich zum spannenden Volleyball-Duell zweier würdiger Landesliga Mannschaften. Starke Ballwechsel, schöne Spielzüge und knappe Entscheidungen konnten genauso bestaunt werden wie  hitzige Diskussionen auf, neben und über dem Feld. Am Ende entschieden die Wölfe Satz 3 und 4 knapp aber letzten Endes verdient für sich. Im Anschluss eskortieren sie noch einen unsportlichen, während des Spiels immer wieder in die Aufschläge hineinrufenden Zuschauer aus der Halle – auf Wiedersehen beim Fußball, aber nicht beim Volleyball!

Thomas

Achterbahn-Sieg der Säckinger Wölfe beim USC in Freiburg